Krank sein ist tödlich für die Gesundheit.

Krank sein, ist per se schon mal eine bescheuerte Sache. Und zumindest bei uns in der Familie erntet man dafür meist eher Spott oder den dezenten Hinweis, dass man sich zusammen reißen und trotzdem seine Arbeit schaffen soll. Wer nicht sterbend oder zumindest mit 40 Grad Fieber im Bett liegt, ist auch nicht krank. In dieser Mentalität bin ich groß geworden und allzu oft, seh ich es auch selbst so.

Das ist auch ein Grund dafür, warum ich es partout nicht ausstehen kann, wenn einer über die Maßen selbstmitleidig und dauerstöhnend vor mir steht, nur um sicher zu gehen, dass ich auch ja merke, dass es ihm wirklich, wirklich, wirklich schlecht geht.

Nun war ich letztens selbst krank, was zum Glück nur alle paar Jahre vorkommt. Zu den eigentlichen Beschwerden, denen man mit Tee, Wärmflaschen, Decken und viel Schlaf meist ganz gut beikommen kann, gesellen sich Nebenwirkungen, die meist länger anhalten, als die eigentliche Erkrankung.

Damit sind keine Nebenwirkungen von Medikamenten gemeint, obwohl es die geben kann, so man denn Medikamente genommen hat/nehmen musste.

Nein, ich meine die Begleiterscheinungen, die sich aus der Reaktion auf die Krankheit ergeben:

  • Trägheit/Lustlosigkeit/Antriebslosigkeit ob der langen untätigen Zeit, nach der es mehr Willenskraft als üblich kostet, sich wieder für Aktivität zu entscheiden.
  • Unsäglich grantige Rückenschmerzen weil man in den möglichst unsinnigsten und verkrüppeltesten Positionen auf dem Sofa oder im Bett lag.
  • Drastischer Muskelabbau, zumindest gefühlt, weil man sich tagelang keinen Zentimeter bewegt hat und nun beim Sport feststellen muss, dass es richtig anstrengend ist. Oder war es das vorher auch nur fand man es da noch irgendwie gut sich zu verausgaben?
  • Und dann wäre da noch der volle Schreibtisch zurück auf der Arbeit, der einen allein in der Vorstellung schon entnervt -> geistige Gesundheit auf Talfahrt.

Alles in allem bin ich recht froh, dass ich ein stabiles Immunsystem habe und mich normalerweise nicht mit so etwas herum ärgern muss. Sind aber auch alles gute Gründe, von vornherein auf seine Gesundheit zu achten.

Welche unangenehmen Nachwirkungen kennst du vom krank sein?

Ein Gedanke zu “Krank sein ist tödlich für die Gesundheit.

  1. Da hast du vollkommen Recht. Krank sein ist einfach was ober gemeines, weil man oft einfach nix dafür kann, seine Ziel für den Tag aber trotzdem nicht auf die Reihe bekommt. Und am Ende ist man gefrustet weil man nichts richtig hin bekommt und fühlt sich noch schlechter als eh schon durch die Krankheit. Und das Problem ist ja auch, dass man schon von Anfang an weiß „Wenn ich jetzt krank werde, werde ich danach mit der Arbeit gar nicht mehr nachkommen.“
    Einfach ne dumme Erfindung des Universum diese Krankheit 😉

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