Die Schlacht um den Schlaf

Es ist dunkel, annähernd zumindest.

Es ist spät, ziemlich spät.

Es ist zu warm.

Es ist zu kalt.

Es hat zu viel Decken-Kissen-sonstiges-textiles-Gedöns um mich.

Es schnarcht neben mir, laut und unaufhörlich.

Nicht so laut, wie manchmal. Das ist gut.

Es stürmt draußen.

Stürmen ist untertrieben.

Ich glaube, ich sollte morgen schauen, ob noch alle Ziegel da sind. Klingt irgendwie nicht gut.

Ich sollte schlafen.

Es ist zu warm.

Es ist zu kalt.

Es hat zu viel Decken-Kissen-sonstiges-textiles-Gedöns um mich.

Es schnarcht neben mir, laut und unaufhörlich.

Nein, das stimmt nicht. Da war eine Pause. Aber jetzt ist sie wieder vorbei.

Was habe ich morgen alles zu tun?

Ich muss noch an die Überweisungen denken.

Ist morgen wirklich gutes Wetter? Klingt nicht so.

Wie spät ist es eigentlich?

Ach ich schau lieber erst gar nicht.

Ich sollte wirklich schlafen.

Tu ich immer noch nicht.

Mittwoch bis Freitag soll es regnen. Na toll.

Zum Glück am Wochenende nicht. Aber wer weiß das schon sicher.

Wann schlafe ich endlich?

Noch nicht.

Wie lange kann man eigentlich schnarchen?

Ich glaube ewig.

Wenn ich auch schnarche, schlafe ich dann ein?

Nein, nein definitiv nicht.

Wenn der Schlaf kommt, sag ich ihm, er ist ein Grantel. Lässt sich ganz schön viel Zeit.

Ich könnte aufstehen und irgendwas tun.

Will ich aber gar nicht.

Außerdem wecke ich dann Schnarchi.

Nein, vermutlich nicht.

Trotzdem. Ich will schlafen, nicht aufstehen.

Ich schlafe jetzt.

Vielleicht.

Irgendwann.

 

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