Incredible India II (Weltwärts IIb)

Nachdem ich fast die Hälfte der letzten Woche gearbeitet habe, nebenher in der Uni war um ein Referat zu halten und einem Treffen unserer Fachschaftsinitiative beiwohnte, bin ich gar nicht dazu gekommen, meinen Post zu schreiben. Ich dachte, vielleicht merkt das ja keiner, schließlich habe ich nur wenige Leser und die meisten werden von Facebook an meine Veröffentlichungen erinnert, aber da habe ich meine Rechnung ohne euch gemacht. Denn natürlich ist es doch aufgefallen und ich bin darauf angesprochen worden.

Da ist wohl eine Entschuldigung meinerseits fällig. 🙈 Ich hoffe, ihr seid mir nicht böse. 🙂

Wo waren wir stehen geblieben?

Prolog: Check!

Weltwärts-Saga-Beginn/Vorbereitungen: Check!

Incredible India (Weltwärts-Teil IIa): Check!

Intermezzo (Scheherazade Reloaded): Check!

Also dann geht es heute weiter mit Incredible India II (Weltwärts-Teil IIb)…

Mir scheint, als hätte ich schon so vieles berichtet, aber wenn ich dann darüber nachdenke fällt mir nochmals das Doppelte ein, wovon ich noch erzählen und Bilder zeigen möchte.

Sehen wir mal wie weit wir kommen. Man kann nie alles erzählen, aber vielleicht ist das auch gut so. Einiges verschwindet in den Tiefen und Untiefen meines Charakters, wird zu schemenhafter Erinnerung  oder vielleicht auch einer weiteren glänzenden Perle auf der Kette meines Lebens. Anderes ist für mich zwar so wichtig, wie die Luft, die ich atme, aber ebenso durchsichtig und schwer zu fassen. Und dann gibt es noch die Dinge, über die man auch nach 5 Jahren noch nicht sprechen will.

 

Probleme 2

Das Bild von mir
Letzte Woche habe ich schon anklingen lassen, dass es eine Zeit gab, in der ich ziemlich habe kämpfen müssen; mit dem Land, mit unserer WG und mit mir selbst. Nur war ich nicht ganz ehrlich. Es stimmte, dass ich niemandem davon schreiben wollte, weil ich nicht wollte, dass sich jemand Sorgen macht und auch, weil ich kein schlechtes Bild von diesem so fremden Land zeichnen wollte. Das hatten wir im Vorbereitungsseminar so dringlich und deutlich eingehämmert bekommen; wir als „Botschafter“, wir als „Experten“. Wir seien Vertreter Deutschlands im Ausland und wir seien die Interessensvertreter Indiens für unser Heimatland. Was wir berichten würden, würde man uns glauben, schließlich waren wir da und müssen es ja wissen.

Ich habe aber auch niemandem von meiner Unzufriedenheit berichten wollen, weil ich schon immer viel zu stolz war, eine eingebildete Kämpferin, jemand der wenn er eine Entscheidung trifft, zu dieser steht, die Konsequenzen trägt und vor allem nicht rumheult, vor allem nicht bemitleidet wird. Leute, die nicht mal hart zu sich sein können und immer nur lamentieren, fand ich (und finde ich wohl zugegeben immer noch) anstrengend und nervig und vieles andere mehr, nichts davon positiv. Ich wollte also schlicht nicht zugeben, dass ich nicht stark genug war, nicht tolerant genug, nicht genug die Person, die von allen so hoch gelobt wurde und der jeder attestierte, dass „Indien ihr Land sein würde“. Ich wollte niemandem zeigen, dass ich in meinen eigenen Augen versagte und ich wollte schon gar nicht hören müssen, dass das auch noch jemand bestätigen würde.

Unsere WG: eine Fail-Compilation
Im Rückblick erscheint es grotesk wie unsere WG „funktionierte“ oder eben eigentlich nicht funktionierte: E., der sich theatralisch betend zu Boden wirft und „Danke lieber Gott“ schreit, als S1 und S2 ihm bei einem Streit verkünden, sie würden nie wieder mit ihm reden. M und S2, die sich das nicht gegenseitig in Worte fassen mussten sondern irgendwann einfach konsequent aufgehört haben es zu tun. Kein Wort, obwohl wir uns zu dritt das Zimmer teilten.
S1, S2 und L., die an manchen/vielen Tagen gar nicht die Wohnung verließen um zur Arbeit zu gehen und das Leben draußen zur Kenntnis zu nehmen und stattdessen eine Folge Vampire’s Diaries nach der anderen schauten. S1, die es mehr und mehr aufgab überhaupt ins Geschäft zu gehen, irgendwann rausgeworfen wurde (und mich fast ebenfalls meine Stelle gekostet hätte, weil unsere Chefin keinen Unterschied zwischen „den deutschen Freiwilligen“ gemacht hat) und schließlich das Jahr abbrechen musste. L., die erkannte, dass die Situation in der WG, das Land und überhaupt alles nichts für sie war und aus eigener Entscheidung ihr Weltwärts-Jahr vorzeitig abbrach. Übrig blieben E. in seinem Einzelzimmer und unser Dreiergespann, das man eigentlich nicht so nennen kann, denn das einzig Verbindende von zwei der drei Glieder des Gespanns, waren die 16qm Schlafzimmer, die wir uns teilten.

Besuch in und aus einer anderen Welt

01. Januar: Jana am Flughafen abholen.
Besuch von zu Hause. Ich war so glücklich, so voller Vorfreude.
Jemand, der mich kannte, mich verstand, wusste wer ich eigentlich bin.

Ich weiß nicht mehr warum, aber aus irgendeinem Grunde hatte es nicht geklappt, dass wir durchs Land reisen würden und so verbrachten wir die ganze Zeit in Mumbai und Umgebung, besuchten jeden einzelen sehenswürdigen Platz und auch einige nicht so sehenswürdige. Jana kam voller Energie, voller Interesse und sprudelnder Begeisterung für alles und auch voller Unverständnis darüber, wie ich nicht schon längst komplett ins alles eingetaucht sein konnte, wie ich nach einem viertel Jahr noch nicht einen einzigen Salwar Kamiz (traditionelles Kleidungsstück) besaß und noch nicht mehr als 3 Brocken Hindi sprach. Sie trieb mich unwissend an, trieb mich nach draußen in diese heiße, staubige, anstrengende Welt, ließ mich Mumbai nochmal frisch und unbefleckt anschauen und neue Orte entdecken. Vor allem aber führte sie mir (auch unwissend?) vor, wie sehr ich mich in mich selbst zurück gezogen und auf meine eigene Weise Land und Leute ignoriert hatte und dass die Einstellung zu der ganzen Situation nur an mir lag. Wenn man ehrlich ist, habe ich mich darauf ausgeruht, dass die Situation in der WG so unterirdisch ist, die Arbeit oft bedeutungsloses Rumsitzen bedeutet und das Land und die Bewohner mir so schwierig schienen. Ich hatte mich auf den widrigen äußerlichen Faktoren ausgeruht, statt meinen eigenen Widerstand anzugehen.

Das hat mir ordentlich die Augen geöffnet. Ich habe nicht vom einen auf den anderen Tag meine Skepsis abgelegt und auch nicht mein inzwischen tiefgreifendes Misstrauen abgebaut. Aber es war doch die unweigerliche Erkenntnis, dass die weitere Entwicklung des Jahres hauptsächlich von mir selbst abhängig war, ich musste die Neugierde und Begeisterung wiederfinden, die mich überhaupt erst in die Welt hinaus stolpern ließen.

Am letzten Abend ihres Aufenthaltes, saßen wir resumierend in unserer Wohnung, ließen Revue passieren, was wir alles gesehen und besucht hatten und Jana gestand, dass sie sich sehr auf den Urlaub gefreut hatte und es mega spannend, faszinierend und toll gewesen sei, aber dass sie auch froh sei, wieder zurück zu fliegen, auf Dauer sei es schon ziemlich anstrengend. Und ich dachte bei mir: „Ja, so ist mein Indien auch: spannend, faszinierend, anstrengend.

Einige Wochen später auf unserem Zwischenseminar in Delhi, zu dem ich das erste Mal Mumbai wirklich verließ und andere Teile des Landes erblickte, bei dem die Inhalte des Vorbereitungsseminars (Kultur, Culture Shock, unser Umgang mit allem, unsere Rolle etc.) fortgeführt wurden, lernte ich, wie völlig anders die Welten und Erfahrungen der anderen Freiwilligen waren. Jeder hatte eine etwas andere Geschichte zu erzählen, obgleich die meisten unlängst erfolgreicher waren als meine (oder unsere, spricht man von unserer Mumbai-Gesamttruppe). Und trotzdem, schiebt man diese Wertung beiseite, bleibt das Verstehen, dass es keiner einzigen dieser Geschichte möglich ist, das Gesamtbild darzustellen, schon gar kein objektives. Jede malt nur einen Teilbereich aus und und jeder Teilbereich trägt die Handschrift des Künstlers. Wie will ich, dass meine aussieht?

So will ich immer reisen, wenn Sommerwinde wehen…

Meine erste längere Zugfahrt (über 20 Stunden) nach Delhi, war zugleich mein erste Begegnung mit einem Indien außerhalb Mumbais. Das und die Reiseerzählungen der anderen Freiwilligen haben mich angefixt auf mehr. Ich wollte auch endlich raus, Indien entdecken und nicht nur durch Mumbai trotten, sehene, was dieses Land war, was es noch gibt. Indien ist so groß wie ganz Europa und so unterschiedlich Großbritannien und Polen sind, so unterschiedlich sind es Rajasthan und Goa.

Also ging ich auf Reisen, alleine. „Aber ist das eine gute Idee als Frau alleine zu reisen?“ Weiß nicht, mir kam zumindest nicht in den Sinn, dass es eine schlechte sein könnte. Im Nachhinein weiß ich nicht, warum ich da nicht drüber nach gedacht habe, ich sinniere sonst immer über alles und jedes stundenlang. Aber dazu erinnere ich mich nicht. Aber vielleicht stellt sich die Frage auch nicht wirklich. Ich habe entschieden alleine nach Indien zu gehen, dass ich nicht alleine sein sondern meine eigenes deutsches Big Brother Camp um mich haben würde, war ja nicht abzusehen.

Meine erste Reise ging nach Rajasthan, dem Indien aus Tausend und einer Nacht. Meine zweite weiter hoch in den Norden, erneut nach Delhi, nach Agra, nach Amritsar und McLeod Ganj. Ich hatte mir extra einen dieser berühmt berüchtigten Traveller Backpacks gekauft, der mich auf 100 km Entfernung als Touri, Fremdling und alles entsprechende brandmarken würde, lange bevor meine weiße Haut zu sehen ist. Kein Mensch benutzt die Dinger in Indien, ich schwörs, kein Mensch. Außer diese komischen ausländischen Reisenden. Nie habe ich auch nur einen einzigen Inder mit sowas gesehen. Koffer bekommt man an reicheren Begegnungsorten wie Flughäfen zu sehen. Aber an den brütendheißen Bahnsteigen und in den unklimatisierten, dem durch die Fenster hinweinwehenden Staub und Dreck ausgesetzten Zügen (ja, man kann in diesen Zügen, zumindest in den „sleeper class“ Abteilen, also den unklimatisierten, billigsten Schlafwagen die Fenster aufmachen, also die Verblendungen) sieht man nichtmal diese. Dinge werden in Taschen aller Art und manchmal auch Kisten, Boxen und sonstigen Behältnissen transportiert:

Gütertransport

Gütertransport

Sleeper Class

Sleeper Class Abteil

 

Bilder aus Rajasthan:

Einmal musste ich in einem der teureren Wagen fahren, weil ich zwar ein Ticket für den Zug hatte, es aber nicht gültig war, da ich auf der Warteliste zu weit unten stand. Jap, Wartelisten für die Züge, im Zweifel erlaubt dir dein bezahltes Ticket noch lange keine Mitfahrt. Da ich diesen Zug aber nehmen musste, bin ich einfach eingestiegen und dachte, ich setz mich irgendwo auf den Boden. Über Nacht dürfen die Zugführer keine Frauen aus dem Zug werfen, selbst wenn sie kein Ticket haben (eine weiteres Gesetz zum Schutz von Frauen). Das hatte ich zumindest gehört und darauf gesetzt. Ich traf 3 junge Inder, die in Mumbai einen Klamottenladen hatten, denen es ähnlich ging wie mir und die sich scheinbar das Notfallbett des Zugführers in einem Schrank im Gang teilten. So ähnlich habe ich die Erklärungen zumindest verstanden. Mir schien, wenn die das können, ist ja alles gut, dann bleib ich auch einfach da. Das war dann aber so nun nicht machbar (warum dann für sie?). Als der Schaffner (ein Sikh mit dunklem Turban auf dem Kopf und einiges an Bart im Gesicht) kam, haben sie jedenfalls wild mit ihm gestikuliert und diskutiert. Ich hab keine Ahnung was sie mit ihm ausgekapsert haben. Am Ende vom Lied haben sie mir nur erklärt, dass man doch noch ein freies Bett finden könne, ich aber den Aufpreis für die nächste Klasse, die unterste Stufe der klimatisierten Wagen zahlen müsste. Mir egal, hauptsache ich darf im Zug bleiben. Als ich dann in meinem Bunkbed liege, sogar ein Kissen, eine Tuch-Decke und Vorhänge zum Zuziehen habe (whaaat? Vorhänge? Ich wusste nicht, dass Züge hier auch so ausgestattet sein können, geil.), frage ich mich, wieso jetzt auf einmal ein Bett frei ist, wo ich beim Ticketkauf sämtliche Abstufungen durchgefragt hatte und alle besetzt waren. Ich hätte am Schalter auch die teuerste Klasse überhaupt genommen. Aber so hab ich umgerechnet nur ein paar Euro Aufpreis gezahlt, bin nicht aus dem Zug geworfen worden, hab ein Plätzchen zum Schlafen bekommen, mehr Luxus denn je zuvor und je danach auf einer indischen Zugfahrt genossen und bin am nächsten Morgen wohlbehalten und ausgeschlafen angekommen.

Bilder aus dem Norden: Lucknow, Delhi, Amritsar, Agra, McLeod Ganj…

Ein Wasserfall in Rishikesh

In Begleitung zum Wasserfall in Rishikesh trekken und im Anschluss an die einstündige Bekanntschaft gefragt werden, ob man den jungen Mann heiraten möchte?!

 

Eine Sikh-Hochzeit etwas außerhalb von Amritsar:

Ein anderes mal lernte ich im Warteraum am Bahnhof eine indische Familie kennen, deren Kinder wohl Englisch in der Schule lernten und die mich begeistert löcherten, wer ich sei, woher ich komme, wohin ich gehe und ob mir Indien gefalle. Auf meine Auskunft, dass ich Rajasthan bereise, erklären sie mir, dass das ein schlechter Ort sei, dort würden immer noch junge Mädchen zwangsverheiratet werden. Sie sagen das im Brustton der Überzeugung und mit völliger, unzweifelhafter Sicherheit und Empörung, dass ich mich frage, ob das ein landinternes Vorurteil ist, das natürlich niemals nicht auf einen anderen Teil des Landes zutreffen könnte. Ungefähr so, wie Schwaben bei uns auch ihren eigenen Ruf weg haben, wenngleich es bei uns um harmlose Dinge wie Sparsamkeit, hässliche Spräche (ähm jo, tschuldigung, aber ernsthaft) und ähnliches geht.
Auf die Frage „Do you like India?“ gebe ich meine wohlformulierte, weitestgehend ehrliche Standardantwort: „Sometimes I like it better, sometimes less. It takes a lot of getting used to because it’s so very different“. Damit sind immer alle zufrieden, es scheint sie sogar zu freuen. Ungefähr jeder antwortete mir darauf: „Yes, yes, for you it’s very different“ in einem irgendwie stolzen Ton, den ich bis zuletzt nicht so recht deuten konnte. Drückt es ihren Stolz über ihr besonderes Land aus oder warum freuen sie sich darüber, dass alles für mich ungewohnt ist? „Komisches Volk“, denke ich nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal.

10 Tage Klappe halten –
eine Erfahrung der besonderen Art

Einführung
Einen Teil meines Urlaubs verbrachte ich in einem Vipassana-Center, einem Ort für buddhistische Retreats, an dem verschieden lange Kurse (für erwachsene Anfänger in der Regel 10 Tage) zur gleichnamigen Meditationsart gegeben werden. Während des Seminars ist jegliche Kommunikation mit den anderen Teilnehmern untersagt (auch Blickkontakt). Trotz meiner Neigung eher mehr zu reden, als weniger, hatte ich keine Probleme meine Klappe mal für 10 Tage zu halten. Aber alle um einen herum komplett zu ignorieren, fühlt sich schon seltsam an. Kein Lächeln, kein Zunicken, kein in die Augen schauen, gar nichts.

Während die „foreigners“ zumindest das Sprechverbot konsequent durchzogen, haben sich einige der Inderinnen (auf Grund strikter Geschlechtertrennung kann ich über die Männer keine Aussage treffen) von dieser Regel nicht im Mindesten abhalten lassen, ihr nachmittägliches Schwätzchen zu halten.
Neben der Unterbindung der Kommunikation war jegliche Art der Zerstreuung oder Unterhaltung verboten. So habe ich mich schweren Herzens von meinen Büchern getrennt. Für die bisher längste zusammenhängende Zeit meines Lebens. Die Zuständigen in der Verwaltung haben mich ordentlich amüsiert angeguckt, wie ich aus meinem vollen Traveller-Rucksack einen ganzen Stapel Bücher hervorgezaubert habe: den dicken „Lonely Planet“, das fast noch dickere „Shantaram“, „Teach Yourself Hindi“, und „Phrasebook Hindi, Urdu und Bengali“. Dazu kam die große Kameratasche, mein Handy, Geldbeutel und als ich noch mit meinem Mäppchen und Notizbuch kam, haben sie aufgegeben, gelacht und mich letzteres behalten lassen. Fluch und Segen zugleich, aber davon später mehr.
„Warum um alles in der Welt macht sie das Ganze eigentlich?“ Eine berechtigte Frage zweifelsohne. Vereinfacht gesagt ist Indien ein sehr spirituell geprägtes Land, weshalb ich mir vorgenommen habe, meine Zeit auch dafür zu nutzen, ein größeres Verständnis für Religionen und ihre Wirkung auf das hiesige Leben zu entwickeln. Warum dann ein buddhistischer Retreat und nicht ein hinduistischer Ashram? Ganz profan ist da mal die Geldfrage. Das Vipassana-Center läuft auf Spendenbasis, ich kann soviel geben wie es mir als nichtverdienender Freiwilliger möglich ist, während viele Ashrams verhältnismäßig teuer sind. Hinzu kommt, dass auch wenn ich vielleicht ein träumerischer Mensch bin, ich eine gewisse (vielleicht deutsche?!??) Rationalität mein Eigen nenne und die Idee mit elefantenköpfigen oder blauhäutigen Göttern den Anfang meiner Verständnisreise zu machen, als zu harte Kost.
Gerade letztens habe ich, als ich in McLeod Ganj war, „Eat, Pray, Love“ gesehen (nicht empfehlenswert, aber das nur nebenbei), worin Julia Roberts als midlife-crisis habende Mittvierzigerin etwas sagt, das zumindest dem Inhalt nach in etwa wie folgt lautete: „Diesen Abend betete ich zum ersten Mal in meinem Leben und ich schwöre, dieses Konzept war mir so fremd, dass ich beinahe mit: „Lieber Gott, ich bin ein Fan deiner Arbeit“ angefangen hätte.“
Mein Relilehrer erwähnte einmal jemanden, der sagte, er sei religiös unmusikalisch. Beide Aussagen beschreiben gut eine Seite meines Verhältnisses zu Religion.
Eine andere ist mein ausgeprägtes Interesse an ihr. Trotz meines nicht bis kaum vorhandenen Bezugs zu Religion und religiösen Praktiken, hat sie mich schon immer fasziniert. Zugegeben, dass ist in einer Zeit, in der Religion als überholt, vielleicht auch als „gefährlich“ (Zitat eines Reisenden, bezüglich der Kriege die im Namen von Religionen aller Art geführt wurden und werden) und nicht selten als sinnlos und irrational bezeichnet wird. Ist aber schlicht meinem Interesse am Menschen, an seinen Gesellschaften, an seiner Weise soziale Normen zu formulieren, Regeln fürs Zusammenleben aufzustellen, Fehlverhalten zu sanktionieren und Anstand und Engagement auszuzeichnen, geschuldet. Diesbezüglich stellt Religion für mich sowohl Schöpfung als auch Schöpfer von Kultur dar und ist als solche nicht aus der Beschäftigung mit menschlichen Gesellschaftsformen und deren Umgang mit dem Leben und seinen Herausforderungen wegzudenken.
Der Tagesablauf:
4:00am                     Wake up call, Morning Bell

4:30-6:30 am         Meditate in the hall or in your room (in your room only in the second week)
6:30-8:00 am         Breakfast break
8:00-9:00 am        Group meditation in the hall
9:00-11:00 am       Meditate in the hall or in your room according to the teacher’s  instructions
11:00-12:00 noon  Lunch break
12noon-1:00 pm    Rest and interviews with the teacher (twice during the 10 days)
1:00-2:30 pm          Meditate in the hall or in your room
2:30-3:30 pm         Group meditation in the hall
3:30-5:00 pm         Meditate in the hall or in your own room according to the teacher’s instructions
5:00-6:00 pm         Tea break (jep, kein Abendessen, für Anfänger gibt es aber einen kleinen Snack)
6:00-7:00 pm         Group meditation in the hall
7:00-8:15 pm          Teacher’s Discourse in the hall
8:15-9:00 pm         Group meditation in the hall
9:00-9:30 pm         Question time in the hall
9:30 pm                     Retire to your own room–Lights out

Sieht man davon ab, dass 4 Uhr nachts eine unmenschliche Zeit zum Aufstehen ist, fand ich die Idee überhaupt irgendetwas vor einem anständigen Frühstück zu tun, wenig ansprechend. Die für mich heiligste Mahlzeit des Tages, die ich normalerweise ausgiebigst zelebriere, nach hinten verschoben?! Zwei Stunden in mich zu gehen und meine Gelassenheit und Gleichgültigkeit gegenüber jeglicher Empfindung (auch eines knurrenden Magens) zu üben, meine Atmung zu beobachten und die Sinneswahrnehmungen meines Körpers zu kontemplieren, war in diesem Zustand und zu dieser Zeit eine Herausforderung sondergleichen für mich. Aber ich habe etwas gelernt. Nicht, wie ich der Erleuchtung näher komme aber dafür etwas, das im Alltagsleben tausendmal praktischer anwendbar ist: wie man gekonnt, ohne zur Seite umzukippen im Sitzen schläft. Da alle anderen auch die Augen geschlossen zu halten hatten, hat auch keiner gemerkt, dass meine nicht in tiefster Konzentration sondern in seligem Dösen geschlossen waren.
 
Wie dem auch sei, bessere Zeiten und ein Frühstück kamen und da die Welt dann schon viel akzeptabler aussah, habe ich mir auch deutlich mehr Mühe gegeben. Beinahe 10 Stunden täglich zu meditieren ohne weitere Möglichkeiten der Zerstreuung zu haben, hat allerdings seltsame Auswirkungen. Während ich sicherlich viel Interessantes erfahren habe, sind meine Gedanken in den unzähligen Zeiten da ich mal wieder darin versagt hatte, der eigentlichen Meditation zu entsprechen, zunehmend seltsamer geworden. Während ich zwischendurch auf tolle Ideen für die Weihnachtsgeschenke für meine Familie gekommen bin (ja, es war im März, na und?),  gemerkt habe, dass ich nach 7 Jahren wirklich keine Aversionen mehr gegen die Direktorin meines ersten Internats verspüre, mir tausend Dinge einfielen, die ich noch lernen und wissen möchte und derlei mehr, ist mir auch aufgefallen, dass man mit seinen Zehen ein super Puppentheater veranstalten könnte und dass es eigentlich lustig wäre ein Affe zu sein und von Baum zu Baum hüpfen. Zwischendurch war ich mir nicht sicher, ob das, was ich da tat, wirklich so gesund für meine geistige Gesundheit war.
Vipassana meint, die Dinge zu sehen wie sie wirklich sind, es bedeutet Einsicht. Während meiner Meditation richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Sinneswahrnehmungen meines Körpers, nicht auf die Wirkung, die sie erzielen. Also zum Beispiel bemerke ich eine gefühlte Temperaturzunahme in meinem Gesicht und nicht die Tatsache, dass es brütend heiß ist und ich gerade rot werde.
Auf dem Seminar geht man in kleinen Schritten auf dieses Ziel zu. Zunächst beobachtet man nur seine Atmung und die Sensationen (!), die man dabei in seinen Nasenlöchern (kein Scherz) und oberhalb der Oberlippe verspürt. Während ich durchaus verstehe, warum man klein anfängt, muss ich leider mitteilen, dass ich auch nach zwei Tagen herzlich wenig Interesse für meine Atmung und gleich gar keines für meine Nase aufbringen konnte. Als wir am dritten Tag endlich damit anfangen durften unsere Sinneseindrücke auf dem gesamten Körper wahrzunehmen, allerdings schön der Reihe nach, erst ein etwa 1 Zoll großes Stück auf dem Kopf, dann nach und nach weiter, bis man an den Zehen angekommen war, war ich der glücklichste Mensch auf der Welt. Ja, man wird anspruchslos so ohne Bücher, Musik, Reden, alleine mit Sich und seinem Riechorgan…
Die Freude war allerdings von kurzer Dauer (ihr seht, ich hab das Prinzip der Gleichgültigkeit noch nicht verinnerlicht) als ich feststellen musste, dass diese Aufgabe zwar ungleich interessanter war, meine Gedanken aber immer noch in  jegliche Richtungen abdrifteten und ich sie jedes Mal mühevoll zurück (b)ringen musste. Ihr habt aber auch keine Ahnung wie schwer es ist, irgendetwas an zum Beispiel seinem linken oberen Ohr zu spüren, wenn es nicht gerade juckt oder ein Windhauch drüber fährt. Dafür weiß ich jetzt, dass meine rechte Schläfe immer etwas zu kribbeln scheint, wenn ich mich auf sie konzentriere. Auch was wert.
Der Hintergrund hinter dem Ganzen ist die Idee, dass all das in uns gestaute Leid, schlechte Erfahrungen etc., verhaftet seien an Umständen und nur verarbeitet werden können, wenn wir sie akzeptieren, sehen das sie sind und zuschauen, wie sie vergehen. Das tun wir indem wir eben unsere Sinneswahrnehmungen zur Kenntnis nehmen aber weder Begehren (nach einem längeren Andauern) noch Aversion gegen sie verspüren, sondern sie kommen und wieder gehen zu lassen. Denn alles Sein ist unbeständig. Das ist den meisten von uns zwar klar, wenn es einen aber nun mal an der langweiligen Nase juckt, dann ist es einem in der Regel herzlich schnuppe, dass es das irgendwann in 5 Minuten nicht mehr tun wird, man möchte sich sofort kratzen.
Auch wenn wir alle noch weit ab davon waren, das auch nur in den Grundzügen zu meistern (natürlich war ich am Ende nicht die Einzige, die sich schwer getan hat, einige haben nicht mal versucht morgens aufzustehen, sondern haben gleich ausgeschlafen und andere um nicht zu sagen alle haben während den Meditationen genauso viel Müll zusammen philosophiert wie ich), haben wir am letzten Tag noch eine weitere Lektion bekommen, die wir in unseren natürlich von nun zwei Mal täglich einstündigen Meditationen üben sollten: Liebe für alle Lebewesen. Acuh kein Scherz. Man fängt damit an, an eine (oder mehrere) Person(en) zu denken, die ein starkes Gefühl der Zuneigung in einem hervorruft(/hervorrufen) und sendet dieses Gefühl in die Welt hinaus. Spürt ihr die Liebe, die euch zufliegt?
Und wie steht das alles jetzt in Verbindung zu meinem Gedicht von letzter Woche? Nun, in einer meiner überaus abwesenden Stunden, hatte ich einen Kreativitätsschub sondergleichen und habe angefangen davon zu träumen, wie wir, wenn wir uns alle wieder sehen, alle schön ramontisch ums Lagerfeuer sitzen und Reisegeschichten austauschen und wie ich meinen Part in schönster Bardenmanier vorgetragen hätte. Um meinen Tagträumereien das richtige Flair zu verleihen habe ich mich auch so dann ans Dichten gemacht. Und hier zeigt sich dann der Fluch aber auch der Segen darin, dass ich mein Notizbuch behalten durfte. Ab dem 8 Tag, hatte ich damit nämlich eine ganz tolle Beschäftigung, die zerstreuender und ablenkender nicht hätte sein können: euch ein Gedicht zu schreiben. Was meinen Meditationen nicht guttat, hat immerhin zu einer erquickenden Abwechslung für euch geführt, so ihr es denn ausgehalten habt, bis zu Ende durch zu lesen.
So etwas stellen Meditation und vermutlich ein verlängerter Bücherentzug mit einem an. Nach 8 Tagen des literarischen Durstens, habe ich die Quelle in mir gefunden. Möge sie sprudeln. Amen.

 

Tempel und Schreine überall:

 

Dies und Das

Von Bomben und Terror
Aus gegebenem Anlass eine kurze Nachricht ganz aus der Reihe. Wer von euch schon die Nachrichten gehört hat, weiß inzwischen, dass es heute Terroranschläge in Mumbai gab. 3 Bomben wurden – soweit mein bisheriger Wissensstand- in Dadar, Opera House und Zaveri Basar gezündet, derzeit ist die Rede von 8 Toten und 17 Verletzten.
Es wird euch freuen zu hören, dass auch wenn alle der drei Stationen auf unserem täglichen Weg liegen, keiner von uns Freiwilligen zu Schaden gekommen ist. Einer von uns ist eh auf Reisen, E. ist bei einem Freund, S2, ihre Schwester und ich sind zu Hause und werden das wohl heute auch bleiben.

Ein Tag später
Ich war heute nicht im Süden unterwegs und weiß daher nicht, wie dort die Lage ist. Bei uns in Bandra war allerdings nichts zu spüren und ich vermute, dass für den Großteil der Bevölkerung alles wieder zur Normalität zurück gekehrt ist. Das Auswärtige Amt hat eine Nachricht an alle in Mumbai lebenden Deutschen raus gegeben, des Inhalts, dass keine Ausländer zu Schaden gekommen sind und sie auch nicht wie bei den Anschlägen 2008 Zielscheibe waren. Sie geben zwar nicht direkt Entwarnung, sagen aber, dass alles in Ordnung sein sollte, wenn man die für Mumbai übliche Vorsicht walten lässt – was immer das heißen mag.
Uns geht es jedenfalls allen gut und für den Moment heißt es „Business as usual“.

Wenn ich jetzt drüber nachdenke, weiß ich gar nicht, wen sie für die Anschläge verantwortlich gemacht haben.

Hier ein Blick auf zumindest ein politisch schwieriges Verhältnis: Indien und Pakistan.

Sharukh, das Fellknäul
Shraukh, ein Babykätzchen, das S2 im Slum einpackt hat, weil es angeblich keine Mutter mehr hatte, ist ein unerwarteter neuer Mitbewohner, den ich nach meiner Rückkehr von einer meiner Reisen kennen lerne.

Er macht die Wohnung unsicher, knabbert uns alle an, zerfetzt die Mückennetze und bringt uns zum Lachen. Scheinbar gab es anfangs einen Eklat, weil S2 das nicht abgesprochen hatte und E. und M. nicht begeistert waren, eine Katze in einer winzigen Wohnung zu halten und sie auch nicht raus lassen zu können. Aber selbst die Jungs können ihren Ärger darüber nicht auf den kleinen Racker projezieren. Er ist dauernd am heulen, weil er Hunger hat (man kann ihn gar nicht genug füttern!), beißt mit Vorliebe Kabel oder uns kaputt, beim Spielen springt auf einen drauf wenn man schläft (findet er suuuuper) und kugelt begeistert durch die Wohnung oder zerrt tolle Plastiktüten hinter sich her. So einem Fratz kann man nicht böse sein.

Monsoon und herbstliche Vorfreude
Momentan ist bei uns Regenzeit (allerdings kommt erst noch der wirklich nasse Teil), manchmal sind die Straßen komplett überschwemmt. Das macht die Temperaturen etwas angenehmer.
Wenn ich zurück komme, fängt langsam der Herbst an und das ist so wundervoll in meiner Vorstellung. Man stelle sich vor, ich werde einen Pulli tragen können, welch Genuss. Ist sowieso eine der schönsten Jahreszeiten.

Kontakt nach Hause
(aus einer Mail an meine Mum)
Mein Kameratasche ist geschimmelt. Meine Uhr auch. Meine 2 Umhängetaschen auch. Mein Geldbeutel auch. Der zweite auch. Den konnte ich aber noch retten. Meine Holzohrringe und -Haarspangen auch. Meine Lederbänder auch. S2’s Pass auch. Meiner auch. E.’s Kleidung auch.

Hast du zufällig noch eine Kameratasche, die du nicht brauchst? Wäre unglaublich tollio toll. 🙂
Freue mich auf ein baldiges Wiedersehen im Land, in dem deine Sachen nicht einfach so schimmeln…
(aus einer Mail von meiner Schwester)
Eine der wichtigen philosophischen Fragen unserer Zeit: Dürfen Zwerge Riesenrad fahren?
„What to do?“
Indien war mal eine britische Kolonie und Englisch ist eine offzielle Sprache. Es hat keiner gesagt, dass das britisches Englisch wäre oder ein anderer von außen übernommener Dialekt. Nein. Stattdessen ist die Sprache adaptiert und angeignet worden, angepasst an das Land und die Menschen und nicht andersherum und so begegnen einem manchmal Ausrdücke, die man so sicher noch nie gehört hat. Der allerliebste englische Satz scheint mir „what to do?“ zu sein. Keinen anderen habe ich so oft gehört und kein anderer ist treffender. Am Anfang habe ich mich furchtbar über ihn aufgeregt. Ich meine, eigentlich ist das nichtmal ein richtiger Satz, das ist irgendwie murks. Oder so klingt es. Aber wenn man drüber nachdenkt, ist er wundervoll passend und deskriptiv und drückt die indische Akzeptanz von Dingen aus, die nicht geändert werden können, gegen die man eh nichts machen kann. „Yes, yes, in trains and so people can get very rude. But what to do?“ „Mh yeah, the water will flood the streets and sometimes busses can’t even drive anymore. But what to do?“
Hier ein paar weitere sprachliche Perlen…

 

Die Aussicht auf ein baldiges Ende und eine mögliche Rückkehr

(aus einer Mail an eine andere Freiwillige)
Ach ich kann mir schon ganz gut vorstellen, dass bald alles vorbei ist. Ich kenne in Mumbai nicht viele Leute, werde also auch niemanden vermissen und dadurch, dass ich schon genau weiß, was kommen wird, wenn ich wieder zurück bin, bin ich schon total gespannt darauf. Aber es wird sicherlich trotzdem seltsam, ich habe mich so an Mumbai gewöhnt, und mag es wirklich. Es ist aus Gewohnheit ein Stück zu Hause geworden und es ist immer komisch das zu verlassen. Außerdem hat sich in unserer WG einiges verbessert, nicht nur S1 ist gegangen, L. hat auch abgebrochen, also sind wir schon seit einigen Monaten nur noch 4 Leute. E. hat deswegen jetzt ein Einzelzimmer, weil wir alle im AC-Zimmer bleiben wollen. M. und S2  reden nicht miteinander oder nur das absolut nötigste, aber sie haben sich ja auch nichts zu sagen. Trotzdem ist es mit weniger Leuten einfach entspannter und ich komme ja jetzt glücklicherweise mit allen gut aus, auch wenn E. immer noch manchmal anstrengend ist und S2 weltignorierende Ansichten hat.
 (eine Nachricht an Freunde zu Hause)
Mein Flug zurück in Richtung Heimat geht am 7. September. Und wenn ich ehrlich bin, zähle ich auch schon die Tage. Ich freue mich einfach schon so bald wieder zu Hause zu sein. Außerdem fängt dann eine ganz neue Zeit an, worauf ich schon sehr gespannt bin. Ich habe den Wunsch Anthropologie/Eurpäische Ethnologie zu studieren zwar nicht aufgegeben aber entschieden, dass ich zunächst ein duales Studium Medienmanagement machen werde, wobei der praktische bzw. ausbilderische Teil natürlich bei meinen Eltern im Verlag und Park sein wird.
So kann ich beides machen Studium und die Ausbildung bei meinen Eltern. Mit dem Gedanken daran hatte ich schon eine Weile gespielt und die Zeit in Indien hat mit gezeigt, dass ich ohne es wirklich zu kennen, auch keine Entscheidung zu meiner Zukunft im Betrieb treffen kann.
Das heißt, dass ich erst mal wieder nach Hause gehen werde, eine seltsame Vorstellung, nachdem ich seit dem ich 12 war nicht mehr länger als 6 Wochen (Sommerferien) am Stück zu Hause war… Meine Schwester meint ich hab nen Knall.

 
Als Ben mir erzählt hat, wohin seine Reise gehen würde, war ich zugegeben etwas neidisch, aber Indien selbst ist einfach schon so groß und obwohl ich schon zwei Reisen unternommen habe, gibt es immer noch so viel zu sehen. Ich werde wohl noch mal wieder kommen müssen.
Aber ich denke, das nächste Mal nicht mehr alleine, dafür ist Indien zu anstrengend.
 

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